Punzen-Finder
Was bedeutet der Stempel in meinem Schmuck?
Tippen Sie ein, was Sie im Ring, am Verschluss oder auf dem Besteck lesen – „585“, „14K“, „925“, „90“ – und Sie sehen Feingehalt und Bedeutung.
Diesen Stempel kennen wir auf Anhieb nicht. Schicken Sie uns ein Foto – per WhatsApp oder über die Foto-Schätzung.

Tipps
So lesen Sie Punzen richtig.
- Tausendstel statt Karat: Deutsche Stempel geben den Feingehalt in ‰ an (585), angelsächsische in Karat (14K). 24 Karat = 1000 ‰.
- Silber trägt keine Karat-Angabe. „925“ ist immer Silber, nie Gold.
- Zahl allein reicht nicht. „90“ auf Besteck ist eine Versilberung, „900“ massives Münzsilber – ein Nullen-Unterschied, aber Faktor 100 im Wert.
- Kein Stempel heißt nicht kein Gold. Ältere Stücke, Handarbeit und Aussteuergold sind oft ungestempelt. Die RFA klärt es in Sekunden.
FAQ
Häufige Fragen
Wo finde ich die Punze?
Bei Ringen innen in der Schiene, bei Ketten am Verschluss oder an einem kleinen Plättchen daneben, bei Ohrringen am Stift oder Bügel, bei Besteck auf der Rückseite des Stiels, bei Uhren auf dem Gehäuseboden oder zwischen den Bandanstößen. Eine Lupe hilft – die Stempel sind oft unter einem Millimeter groß.
Kann eine Punze gefälscht sein?
Ja, das kommt vor – vor allem bei Importware und Modeschmuck mit „585“-Stempel auf vergoldetem Messing. Deshalb verlassen wir uns nie allein auf den Stempel: Jedes Stück geht durch die Röntgenfluoreszenzanalyse.
Was bedeuten Buchstaben und Symbole neben der Zahl?
Meist die Herstellermarke (Meisterzeichen) oder ein Verantwortlichkeitszeichen. Halbmond und Krone stehen für deutsches Silber ab 1888. Britische Stücke tragen Stadtmarken (Anker = Birmingham, Leopardenkopf = London) und Jahresbuchstaben. Ein „W“ oder „WG“ bei Gold weist auf Weißgold hin.
Ankauf in Köln
Stempel gefunden? Dann kennen Sie jetzt den Preis.
Bringen Sie das Stück vorbei – wir bestätigen den Feingehalt per RFA und zahlen sofort aus.